GERHARD FIETZ

16. September – 28. Novemberfietz-web-400

Die Anfänge der Gruppe ZEN 49

Zum 100. Geburtstag von Gerhard Fietz

 

Eröffnung: Donnerstag 16. September um 19 Uhr

Einführung: Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin des Franz Marc Museums, Kochel

in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Penzberg

www.­museum-­penzberg.­de

Öffnungszeiten:

Mi-So 10 - 17 Uhr + Do bis 20 Uhr

Eintritt: 5,- €,  ermäßigt: 2,50 €, Familienkarte: 10,- €

kostenlose Führung am So um 11 Uhr

 

Begleitprogramm:

Vortrag der Ausstellungskuratorin Gisela Geiger

Verschiedene treffen sich

Gerhard Fietz und die Anfänge der Gruppe ZEN 49

Montag 11. Oktober um 19.30 Uhr

 

Gerhard Fietz und die Mitglieder der Gruppe ZEN 49 zählen zu den wichtigsten deutschen Künstlern der abstrakten Malerei nach 1945.

Nach dem 2. Weltkrieg, an dem er als Soldat in Russland teilnehmen musste, lebte Gerhard Fietz in Schlederloh (im Isartal bei Icking). Künstlerisch war dies der entscheidende Durchbruch zur Abstraktion. 1949 gründete er mit u.a. Fritz Winter, Rupprecht Geiger und Willi Baumeister in der Münchner Galerie Stangl die Gruppe der Gegenstandslosen, die sich später den Namen ZEN 49 gab.
Gerhard Fietz schrieb, der Name ZEN 49 dokumentiere die geistige Gemeinschaft der Teilnehmer im Bemühen um eine neue Kunst im Nachkriegsdeutschland. Es handelte sich aber nicht nur um einen künstlerischen, sondern auch einen moralischen Neuanfang, zu dem sich die Mitglieder der Gruppe aufgerufen fühlten.
Diese Gruppe berief sich ausdrücklich auf die Blauen Reiter, an die anzuknüpfen Programm war. Die Gruppe ZEN 49 steht für einen bedeutenden Aufbruch der modernen, abstrakten Kunst in Deutschland und versuchte eine Antwort auf die Frage nach den Möglichkeiten von Kunst nach der Diffamierung und Korrumpierung unter den Nationalsozialisten.

 

Das Werk von Gerhard Fietz ist in seinem späteren Wohnhaus in Göddingen (bei Lüneburg) versammelt. Dorther stammen die in Penzberg gezeigten Arbeiten. www.fietz-haus.de

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Erstellt am24. September 2010
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