FJORALBA

Sa. 6. März 2010 um 20:00Uhr

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Konzert in der Aula der Grundschule an der Südstr. Penzberg

 

Fjoralba Turku, voc

Andrea Hermenau, piano

Benjamin Schäfer, bass

Johannes Jahn, drums

 

 Mit ihrem Fjoralba Turku Quartet - Andrea Hermenau, piano, Benjamin Schäfer, bass, Johannes Jahn, drums - hat sie einen ganz eigenen Sound und Stil geschaffen, in dem sich zeitgenössischer Jazz und traditionelle albanische Musik zu etwas ganz Besonderem verbinden, angereichert durch eigene Stücke und besondere Arrangements aus dem Jazzrepertoire, unvergesslich und kostbar aber vor allem durch ihre einmalig schöne Stimme, mit der sie das Publikum und die Presse besticht: „Turkus Stimme zu hören bedeutet Verzauberung. Sie schlägt ihre Zuhörer augenblicklich so in den Bann, dass man schier zu atmen vergisst.“ (Süddeutsche Zeitung)

Karten zu 19,-€, für Kunstzechenmitglieder 17,-€, Schüler und Studenten 7,-€

www.fjoralbaturku.de

Herbert Nauderer

nauderer1

 nothing personal

 Eine Ausstellung des Zeichners

Herbert Nauderer

 27.2.2010 – 21.3.2010

Eröffnung am 26.2.2010

 Stadtmuseum Penzberg, Karlstr.61

www.museum-penzberg.de

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Herbert Nauderer bespielt das Museum, das in Penzberg in einem ehemaligen Wohnhaus der Zeche untergebracht ist, mit Bezug auf diesen speziellen Ort. Der Künstler arbeitet raumbezogen und lässt sich von der eigentümlichen Atmosphäre der privaten Bergarbeiter-Wohnung inspirieren. Mit Hilfe einer immer wiederkehrenden, geheimnisvollen Figur, des Mausmanns, schafft er eine Art fiktiver Biographie voller düsterer Assoziationen und schwarzem Humor. Traumata, Katastrophen, Sehnsüchte - was macht unser Leben aus? Wie ein Bergarbeiter fördert der Künstler Schätze aus einer unbewussten Bildwelt zu Tage.

In unterschiedlichen Medien bezieht er den Betrachter in seine Bildwelt ein: Zeichnung, bearbeitete Fotografie, Video, Zeichentrickfilm und Installation.

www.herbertnauderer.de

  „Nichts Persönliches – bisweilen schwingt dem Ausstellungstitel eine ironische Bedeutung bei, denn der Künstler verwendet für die Ausstellung extrem persönliches Material, wie alte Fotos aus dem Familienalbum, oder er exponiert seinen Körper in dem verstörenden Zeichentrickfilm „Disneyland ist abgebrannt“, in dem der Kreislauf des Lebens thematisiert wird.

Jedoch wird dieses persönliche Material entfremdet, entpersonalisiert und mit anderen Elementen aus dem Bergarbeiterleben konfrontiert, bzw. mit freien Zeichnungen und grafischen Experimenten konfrontiert. Zeit- und Stilebenen werden vermischt, Details in Fotografien manipuliert, nie kann sich der Betrachter sicher sein, ob er dem Bild trauen darf.

Da sieht man zum Beispiel in einer bearbeiteten Fotografie den Künstler im Bergarbeiterschlafzimmer neben dem Bett stehen, mit einer skurrilen Gesichtsmaske, die ihn wie einen düsteren Verwandten der Mickey Mouse erscheinen lässt, und auf dem Bett breitet sich ein undefinierbarer, schwarzer Fleck aus. Blut? Wasser? Öl?

Die Bildwelt in „nothing personal“ ist nie eindeutig, es eröffnen sich Räume, die den Betrachter herausfordern, dem Werk mithilfe der eigenen Erfahrung und Wahrnehmung eine eigene, eine persönliche Bedeutung zu geben.“

                                                                    Annika Tepelmann