THÄRICHENS TENTETT

Do.21. Oktober 2010 um 20:00Uhrtt9803cjgern-web

© J.Gern 

Konzert in der Aula des Gymnasiums Penzberg - Haupteingang

 

 

Die SZ preist Thärichens Tentett als „das kompositorisch Gelungenste, arangementtechnisch Ausgefeilteste und in der Präsentation Humorvollste, was derzeit in Deutschland von einer größeren Besetzung kommt”. Und über Michael Schiefel urteilt die FAZ: „ einen solchen Sänger hat Deutschland vielleicht noch nie gehabt.”

 

 

Das war für die JazzZeche ein echter Glücksgriff, auch noch mit Nikolaus Leistle (Baritonsaxophon, Bassklarinette), einem echten Penzberger.

 

SOWEISS

Fr. 16. April 2010 um 20:00Uhr

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Konzert in der Aula des Gymnasiums Penzberg - Haupteingang

 

Kristiina Tuomi, vocals

Susanne Folk, sax, clarinet

Roland Fidezius, doublebass

“Was das Berliner Trio So Weiss mit seiner zweiten CD “Happiness For A Moment” abliefert, besitzt definitiv internationalen Referenzcharakter auf dem Gebiet des am Singing/Songwriting orientierten Pop-Jazz. Besser kann man ein Genre nicht an- und ausfüllen mit Originalität, Stilsicherheit und Leichtigkeit… Die musikalische Qualität von So Weiss ist unteilbar in ihrer so wunderbar unaufdringlich daherkommenden Größe und Erhabenheit, Wahrscheinlich leuchtet sie deshalb so weit, so klar, so weiss.” ”Jazzpodium, Volker Doberstein, Oktober 2008

 

“…Mit ihrem zweiten CD-Album “Happiness For A Moment” beweist das Berliner Trio ihren Stellenwert im Oberrang des modernen poporientierten Jazz-Genre. Mit einer Menge Gefühl im Gepäck überzeugen “So Weiss” auf ganzer Linie…” www.monstersandcritics.de, Rainer Molz, 15.10.2008

 

” … Dieses oft kammermusikalisch angelegte, poetische Songwriter-Album mit Raum für Improvisationen und Klangmalereien erzeugt dichte, verzweigte Bilder beim Hören - und akustische Glücksgefühle.” Jazzthetik, 10/2008

 

“…Seine Stücke sind von einer einzigartigen Schönheit durchflutet, die vom sensiblen Zusammenspiel von Gesang, Klarinette/Saxophon und Kontrabass getragen wird und mitunter von Akkorden und Perkussion weiter ausgeschmückt werden… Gesungen von Kristiina Tuomi, verwandelt sich dabei die Trauer in eine kathartische Kraft, die jeder noch so geschundenen Seele Balsam sein dürfte…” NOTES, 11/2008

 

“…Kristiina Tuomis angenehm samtene, auch in höheren Lagen nicht versiegende Stimme durchwandert poetische Labyrinthe…”Jazzthing, September/Oktober 2008

GERHARD FIETZ

16. September – 28. Novemberfietz-web-400

Die Anfänge der Gruppe ZEN 49

Zum 100. Geburtstag von Gerhard Fietz

 

Eröffnung: Donnerstag 16. September um 19 Uhr

Einführung: Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin des Franz Marc Museums, Kochel

in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Penzberg

www.­museum-­penzberg.­de

Öffnungszeiten:

Mi-So 10 - 17 Uhr + Do bis 20 Uhr

Eintritt: 5,- €,  ermäßigt: 2,50 €, Familienkarte: 10,- €

kostenlose Führung am So um 11 Uhr

 

Begleitprogramm:

Vortrag der Ausstellungskuratorin Gisela Geiger

Verschiedene treffen sich

Gerhard Fietz und die Anfänge der Gruppe ZEN 49

Montag 11. Oktober um 19.30 Uhr

 

Gerhard Fietz und die Mitglieder der Gruppe ZEN 49 zählen zu den wichtigsten deutschen Künstlern der abstrakten Malerei nach 1945.

Nach dem 2. Weltkrieg, an dem er als Soldat in Russland teilnehmen musste, lebte Gerhard Fietz in Schlederloh (im Isartal bei Icking). Künstlerisch war dies der entscheidende Durchbruch zur Abstraktion. 1949 gründete er mit u.a. Fritz Winter, Rupprecht Geiger und Willi Baumeister in der Münchner Galerie Stangl die Gruppe der Gegenstandslosen, die sich später den Namen ZEN 49 gab.
Gerhard Fietz schrieb, der Name ZEN 49 dokumentiere die geistige Gemeinschaft der Teilnehmer im Bemühen um eine neue Kunst im Nachkriegsdeutschland. Es handelte sich aber nicht nur um einen künstlerischen, sondern auch einen moralischen Neuanfang, zu dem sich die Mitglieder der Gruppe aufgerufen fühlten.
Diese Gruppe berief sich ausdrücklich auf die Blauen Reiter, an die anzuknüpfen Programm war. Die Gruppe ZEN 49 steht für einen bedeutenden Aufbruch der modernen, abstrakten Kunst in Deutschland und versuchte eine Antwort auf die Frage nach den Möglichkeiten von Kunst nach der Diffamierung und Korrumpierung unter den Nationalsozialisten.

 

Das Werk von Gerhard Fietz ist in seinem späteren Wohnhaus in Göddingen (bei Lüneburg) versammelt. Dorther stammen die in Penzberg gezeigten Arbeiten. www.fietz-haus.de

MENSCHENSKINDER - EINE ÜBERRASCHUNG

5. Dezember 2010 bis 16.Januar 2011

Weihnachtsausstellung der KUNSTZECHE Penzberg e.V.

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Wenn uns etwas gefällt, etwas erstaunt oder auch missfällt, sagen wir manchmal “Menschenskinder”! Dieser Ausruf kann die Verblüffung über Besonderheiten, Kuriositäten und Fehlbarkeiten eines Menschen ausdrücken, die innere Bewegtheit der Überraschung darstellen. Die freudige Überraschung mit einem besonderen Weihnachtsgeschenk ist ebenso angesprochen wie das mulmige Gefühl, wenn der Boden entschwindet.

Kunst spricht unsere Wahrnehmung an und zeigt Experimente mit der Wahrnehmungsfähigkeit. Hier geht es um das Staunen, daß sich etwas anders verhält als gemeint: eine Irritation in der Wahrnehmung. 

Die gezeigten Arbeiten kommen von Mitgliedern der Kunstzeche sowie Penzberger Kindergärten und Schulen.

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FJORALBA

Sa. 6. März 2010 um 20:00Uhr

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Konzert in der Aula der Grundschule an der Südstr. Penzberg

 

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Andrea Hermenau, piano

Benjamin Schäfer, bass

Johannes Jahn, drums

 

 Mit ihrem Fjoralba Turku Quartet - Andrea Hermenau, piano, Benjamin Schäfer, bass, Johannes Jahn, drums - hat sie einen ganz eigenen Sound und Stil geschaffen, in dem sich zeitgenössischer Jazz und traditionelle albanische Musik zu etwas ganz Besonderem verbinden, angereichert durch eigene Stücke und besondere Arrangements aus dem Jazzrepertoire, unvergesslich und kostbar aber vor allem durch ihre einmalig schöne Stimme, mit der sie das Publikum und die Presse besticht: „Turkus Stimme zu hören bedeutet Verzauberung. Sie schlägt ihre Zuhörer augenblicklich so in den Bann, dass man schier zu atmen vergisst.“ (Süddeutsche Zeitung)

Karten zu 19,-€, für Kunstzechenmitglieder 17,-€, Schüler und Studenten 7,-€

www.fjoralbaturku.de

Rainer Lampadius

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KUNSTZECHEN:
Dokumente der Bergwerksvergangenheit 
Fotografien von Rainer Lampadius
5.12.2009 - 17.1.2010
Eröffnung am Freitag, 4.12. um 19 Uhr
im Stadtmuseum Penzberg, Karlstr.61
Rainer Lampadius hat in diesem Sommer im Ruhrgebiet ehemalige Zechenanlagen fotografiert, die heute als Industriedenkmäler zugleich Zeugen der Bergwerksvergangenheit und künstlerische Installationen sind. 
Auch Penzberg hat seine Vergangenheit im Bergbau. Daher werden historische Aufnahmen der hiesigen Betriebsanlagen ebenfalls in die Ausstellung einbezogen, teils in einer aktuellen künstlerischen Überarbeitung. 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen bei der Kunstzeche
Hier erhalten Sie eine Übersicht.
Hier geht es zu unsereren Ausstellungen.
Unsere Jazzkonzerte finden SIe hier: JazzZeche
Und das war 2008 bisher
Mehr über die Kunstzeche erfahren SIe über die Menüleiste Seiten links.
Hier steht Ihnen auch ein Archiv, welches derzeit gefüllt wird, zur Verfügung.
Ihr Thomas Grubert und Gisela Geiger

 

Herbert Nauderer

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 Eine Ausstellung des Zeichners

Herbert Nauderer

 27.2.2010 – 21.3.2010

Eröffnung am 26.2.2010

 Stadtmuseum Penzberg, Karlstr.61

www.museum-penzberg.de

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Herbert Nauderer bespielt das Museum, das in Penzberg in einem ehemaligen Wohnhaus der Zeche untergebracht ist, mit Bezug auf diesen speziellen Ort. Der Künstler arbeitet raumbezogen und lässt sich von der eigentümlichen Atmosphäre der privaten Bergarbeiter-Wohnung inspirieren. Mit Hilfe einer immer wiederkehrenden, geheimnisvollen Figur, des Mausmanns, schafft er eine Art fiktiver Biographie voller düsterer Assoziationen und schwarzem Humor. Traumata, Katastrophen, Sehnsüchte - was macht unser Leben aus? Wie ein Bergarbeiter fördert der Künstler Schätze aus einer unbewussten Bildwelt zu Tage.

In unterschiedlichen Medien bezieht er den Betrachter in seine Bildwelt ein: Zeichnung, bearbeitete Fotografie, Video, Zeichentrickfilm und Installation.

www.herbertnauderer.de

  „Nichts Persönliches – bisweilen schwingt dem Ausstellungstitel eine ironische Bedeutung bei, denn der Künstler verwendet für die Ausstellung extrem persönliches Material, wie alte Fotos aus dem Familienalbum, oder er exponiert seinen Körper in dem verstörenden Zeichentrickfilm „Disneyland ist abgebrannt“, in dem der Kreislauf des Lebens thematisiert wird.

Jedoch wird dieses persönliche Material entfremdet, entpersonalisiert und mit anderen Elementen aus dem Bergarbeiterleben konfrontiert, bzw. mit freien Zeichnungen und grafischen Experimenten konfrontiert. Zeit- und Stilebenen werden vermischt, Details in Fotografien manipuliert, nie kann sich der Betrachter sicher sein, ob er dem Bild trauen darf.

Da sieht man zum Beispiel in einer bearbeiteten Fotografie den Künstler im Bergarbeiterschlafzimmer neben dem Bett stehen, mit einer skurrilen Gesichtsmaske, die ihn wie einen düsteren Verwandten der Mickey Mouse erscheinen lässt, und auf dem Bett breitet sich ein undefinierbarer, schwarzer Fleck aus. Blut? Wasser? Öl?

Die Bildwelt in „nothing personal“ ist nie eindeutig, es eröffnen sich Räume, die den Betrachter herausfordern, dem Werk mithilfe der eigenen Erfahrung und Wahrnehmung eine eigene, eine persönliche Bedeutung zu geben.“

                                                                    Annika Tepelmann

Max Frankl Quintet

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Ulrich Wangenheim ts/bcl
Christian Elsässer piano
Andreas Kurz bass
Bastian Jütte drums

„Spätestens seit dem Sieg bei „Jugend jazzt“ vor fünf Jahren ist Frankl kein Geheimtip mehr.
Inzwischen muss man lange suchen, bis man einen anderen Gitarristen findet, der über ähnlich
ausgeprägten Stilwillen und programmatische Dichte verfügt.“
Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung
„In der Musik des jungen Gitarristen Max Frankl geht es in erster Linie um den Ensembleklang.
Dieser beginnt mit einer sehr sorgfältigen Auswahl der Mitmusiker. Frankl zeigt
auf „Sturmvogel“ eine Umsicht bezüglich der Gesamtbalance, die man in diesem
Alter selten antrifft. Alles atmet, alle Protagonisten haben Platz, alles fügt
sich organisch in den Gesamtklang ein.
Nahezu das komplette Programm stammt
aus seiner Feder. Es sind Stücke die genau ausgehört sind und spezifische Räume
bauen, in denen sich die
Improvisatoren bewegen können, quasi sanft geleitet
durch die Komposition.
Der Sound, den Max Frankl am Instrument erzeugt ist
tief getränkt vom Jazz. Die Kompositionen hingegen öffnen Fenster in andere
Welten.
Hier macht sich jemand auf eine lange Reise und wir dürfen zuhören.“
Wolfgang Muthspiel, March 2007, Vienna

29.1.2009 - 20:00 Uhr

Aula in der Grundschule Südstr. Penzberg
Karten zu 19,-€, für Kunstzechenmitglieder 17,-€, erm. 7,-€
bei Buchhandlung Rolles Penzberg 08856-4344, oder an der Abendkasse