Neuzeit 30.Nov.2012

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neuzeit
Martell Beigang - Schlagzeuger
Andreas Hirschmann - Organist
Jan von Polheim - Bassist
neuzeit ist eine Live-Band. Für uns als Musiker ist das Gefühl, die unmittelbare Resonanz unseres Publikums zu erleben, mit keiner anderen Erfahrung zu vergleichen. Und es ist der Grund, warum wir die Musik zu unserem Beruf gemacht haben.
Jedes Konzert ist eine neue Herausforderung: Werden wir unsere Zuhörer “packen” können? Werden sie das hören und fühlen, was wir mit unserer Musik vermitteln wollen? In den schönsten Konzerten findet eine Interaktion statt zwischen uns Musikern und den Menschen, für die wir spielen. Eine Energie entsteht, die fast greifbar ist. Nach diesen perfekten Konzerten geht nicht nur unser Publikum glücklicher nachhause, sondern auch wir.
Bei den Konzerten mit unserer Bearbeitung von Carl Orffs Carmina Burana durften wir viele solcher wunderbaren Erfahrungen machen. Die Einzigartigkeit von Orffs Werk wurde auch für unsere Zuhörer spürbar. Und wir konnten immer wieder erleben, dass es uns gelungen war, die Kraft und Sinnlichkeit der Frühlings-, Trink- und Liebeslieder der Carmina Burana in unsere Jazz-Bearbeitung zu transportieren und deren Besonderheiten herauszuarbeiten.
Carmina variations: die Entstehung
Eine Reise zum Jazz. Die erste Begegnung mit den Carmina Burana von Carl Orff hinterlässt bei den meisten Menschen vor allem einen Eindruck: Man hat etwas ganz besonderes, etwas Außergewöhnliches gehört. Weltweit gehört Orffs bekannteste Schöpfung zu den meistgespielten Werken der modernen Klassik. Carl Orff komponierte seine Carmina Burana zwischen 1934 und 1937 aber er nahm dabei vieles von dem, was heutzutage in der Pop- und Jazzmusik gebräuchlich ist, Jahrzehnte vorweg.
Wir haben uns in den vergangenen Jahren bei der Jazz-Bearbeitung von Welthits eine eigene Klangsprache geschaffen, mit der wir nun zum ersten Mal auch klassische Musik interpretierten. Es war eine Reise über Jahrhunderte in die Neuzeit: Orff fand die Inspiration zu seinen Carmina Burana in Schriften aus dem Mittelalter. Er erschuf sein Werk in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wir sind Musiker, die im Übergang zum neuen Jahrtausend musikalisch geprägt wurden.
Aus den vielfältigen Original-Texten wählte Orff für seine Vertonung einige wenige, besonders bildreiche Passagen aus. Wir wiederum suchten für unsere Bearbeitung in Orffs Musik nach melodisch und rhythmisch eigenständigen Bestandteilen, die zugleich eine inspirierende Grundlage für Improvisationen bilden konnten.
Den Kern des Werkes im Auge behaltend entstanden auf dieser Reise neue Eindrücke. Die modernen Einflüsse in den ausgewählten Stücken wurden aufgenommen, verfeinert und die Carmina Burana und der Jazz fanden zusammen. Manche Teile klingen in der Version von neuzeit wie handgespielte Techno-Musik, manches wie ein postmoderner Bossa Nova (Olim lacus colueram), wie eine Jazzballade (In Trutina) oder gar wie der Refrain eines Popsongs (Amor volat undique).
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Vorband Jazzminers (Gymnasium Penzberg)
Aula des Gymnasiums Penzberg
30.11.2012 Beginn 19:00Uhr
Karten bei Buchhandlung Rolles Penzberg
19,-€, Schüler 7,-€
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Monika Supé - in den Raum zeichnen

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Zeichnungen, Skulpturen und Anderes

Monika Supé

Stadtmuseum Penzberg, Karlstr.61

9. November 2012 bis 6. Januar 2013

Benedikt Jahnel Trio, So. 7.Okt.

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Benedikt Jahnel Trio

Benedikt Jahnel (Piano), Owen Howard (Drums), Antonio Miguel (Bass)

ECM-Releasetour der neuen CD “Equilibrium”
Nach drei Jahren kreativer Vorbereitungszeit legt das Trio nun sein zweites Album ‘Equilibrium’ vor. Diesmal veröffentlich das renommierte Münchner Label ECM.

Die von Manfred Eicher persönlich in Lugano produzierte CD macht die Synthese zwischen der vielgelobten Energie und Intelligenz des Trios und der berühmten Atmosphäre und Brillianz einer ECM-Aufnahme. Sie ist die logische Fortsetzung der ersten CD ‘Modular Concepts’ und folgt konsequent seiner künstlerischen Vision eines integrierten kompositorischen Trios.
Als Mitspieler sind wieder dabei Owen Howard - drums und Antonio Miguel - bass. Die beiden brillianten Musiker der New Yorker bzw. Madrider Jazz-Szene sind der Spannungspol der Musik:

Der kanadische Drummer Owen Howard, Mitstreiter von Musikern wie John Abercrombie, Dave Liebman, Sheila Jordan und Dave Holland, lebt seit über 25 Jahren in New York. Die Freundschaft zwischen Owen und Benedikt geht zurück auf eine Begegnung an der Berliner Universität der Künste. Owens einzigartiger Sound und sein individuelles Time-Konzept machen ihn zu einem der interessantesten Drummer seiner Generation.

Antonio Miguel stammt aus Spanien und hat sich bereits nach kurzer Zeit in New York einen großartigen Namen als Begleiter und Solist gemacht. Sein Sound hat eine unglaubliche Mischung aus Weichheit und Prägnanz, aus Rhythmik und Lyrik. Die Verbindung zu Benedikt entstand durch zahlreiche gemeinsame Sessions mit Freunden in New York und Antonios Studium am City College in Harlem. Mittlerweile lebt Antonio wieder in Madrid.

So. 7. Oktober 2012, 20.00 Uhr - Aula Grundschule Südstr.1

Eintritt 19,-€, für Kunstzechenmitglieder 17,-€, für Jugendliche und Studenten 7,-€

Kartenvorbestellung bei Buchhandlung Rolles - Bahnhofstr. 18 - 82377 Penzberg - Tel. 08856/4344 - Fax 08856/1259 www.rolles.de

homepage Benedikt Jahnel
myspace BJT

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Elisabeth Endres, 23.März - 3.Juni 2012

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ELISABETH ENDRES
Das Leben ist gar nicht so.
Es ist ganz anders.

23.März - 3.Juni 2012
Do 14 - 20, Sa 14 - 17 , So 11 - 17 Uhr

in Zusammenarbeit mit der Stadt Penzberg

Stadtmuseum Penzberg
Karlstraße 61
82377 Penzberg

www.museum-penzberg.de

Andrea Hermenau Quartet, 21. April

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Andrea Hermanau (Piano)

Peter Cudek (Bass)

Till Martin (Saxophon)

Tim Collins (Drums, Vibraphon)


Die Premiere ihres neuen Projekts in der ausverkauften Münchner Unterfahrt Anfang des Jahres war ein voller Erfolg – nun kommt die junge Münchner Jazzpianistin, Sängerin und Komponistin auf Einladung der JazzZeche nach Penzberg. In den Bands von Harald Rüschenbaum und Fjoralba Turku hat man sie hier bereits gehört, doch jetzt präsentiert sie am Samstag, den 21. April ihr eigenes bestens aufeinander eingespieltes Quartet mit Till Martin am Saxophon, Peter Cudek (Bass) und Tim Collins (Schlagzeug, Vibraphon).

Andrea Hermenau lotet das Jazzpiano aus zwischen sensitiver Lyrik, minimalistischer Motorik und zupackender innovativer Tastenlust. Ihr verspielter Umgang mit rhythmischer  Vielfalt, die  regenbogenbunte Harmonik sowie die geschmeidige Melodik sind sowohl von Klassik (Olivier Messiaen, Steve Reich) als auch von  Jazzgrößen wie z.B. Bill Evans inspiriert. Ihren Songs verleiht sie durch den hellen und lyrischen Gesang einen berührenden Tiefgang. Dabei werden bekannte Liebesgeschichten (Orpheus und Eurydike) und die traditionelle Liebeslyrik vertonende bosnische Sevdalinka musikalisch neu bearbeitet, bezaubern mit eingängigen Melodien und mitreißenden groovigen Rhythmen.

Beginn um 20.00 Uhr in der Aula der Grundschule Penzberg, Karten im Vorverkauf bei der Buchhandlung Rolles (19,- € /7,- €).

Gastausstellung der Galerie “schön und bissig”

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Ab 10. Februar 2012

Es sind nur rund 80 Quadratmeter ehemaliger Kuhstall an der Iffeldorfer Hofmark. Doch die haben es in sich: Sie beherbergen seit 14 Jahren die Galerie „schön+bissig”. Hier waren Originale von Picasso und Dalí zu sehen. Und nicht nur deshalb wurde sie zu einem der wichtigsten Kulturorte der Region.

„schön + bissig” zeigt Zeichnung, Grafik und Satire auf allerhöchstem Niveau. Im Laufe der Jahre ist durch Geschenke und Ankäufe eine kleine Sammlung zusammengekommen. Eine Auswahl daraus wird nun im Penzberger Stadtmuseum zu sehen sein.

Vorne: Borislav Sajtinacs gezeichneter/zeichnender Narr, mit dem er seinerzeit zum 10-jährigen gratulierte.

Mit dem nach Paris ausgewanderten Sajtinac, „einem der ganz großen Zeichner Europas” (so Greven) begann 1998 der Reigen der Iffeldorfer Ausstellungen.

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SA. 11. FEBRUAR 2012, 20:00UHR

AULA GRUNDSCHULE PENZBERG SÜDSTR.

Seit über 10 Jahren sind sie uns treu. Nun nach einer längeren Pause und einer fulminaten Asientournee sind sie wieder bei uns zu hören. Ein leuchtender Stern am Jazzhimmel wartet auf Sie.