Julia Hülsmann Trio - Mi.5.4.2017

julia-huelsmann-trio_byarnereimer_web-e1485431469851Foto Arne Reimer

JULIA HÜLSMANN piano

MARC MUELLBAUER double bass

HEINRICH KÖBBERLING drums

“Die Begegnung mit dem Sänger Theo Bleckmann, dessen verhaltener Gesang in dem Weill-Projekt wie ein Spiegel wirkt für Julia Hülsmanns eigene musikalische Vorgehensweise, gibt ihrer Musik noch einmal klarere Konturen. Bleckmann, ein virtuoser Stimmkünstler an den Schnittpunkten zwischen Pop und Performance, Jazz und Improvisation, neuer Musik und Filmmusik versteht es, in das musikalische Gewebe zurückzutreten und nicht mehr vom Vordergrund zu beanspruchen als nötig – ein weiterer Prototyp dieser Art von improvisatorischer Kommunikation. Je weniger die einzelnen Musiker den Platz an der Rampe für sich beanspruchen, desto klarer wird, dass ihre Kunst der Zurückhaltung ein besonders perfides Mittel ist, den Hörer immer tiefer in die Welt dieser Musik hineinzuziehen.”

Stefan Hentz, DIE ZEIT

Mi.5.4.2017, 20:00Uhr
Aula der Bürgermeister-Prandl-Grundschule, Südstr.1, Penzberg
Karten zu 21,-€ und 8,-€ erm. bei der Buchhandlung Rolles
Bahnhofstraße 24a, 82377 Penzberg, Tel. 08856/4344
und an der Abendkasse

JOB Sa.3.6.2017

“JOB” steht für die drei Vornamen der Ausnahmemusiker

Benedikt Jahnel, Omar Rodriguez Calva und Jonas Burgwinkel

Die JazzZeche Penzberg hat drei ihrer Lieblingsmusiker zu einem Trio zusammengebracht,

welches exklusiv so zum aller ersten mal zu hören ist.

Ein Projekt der JazzZeche Penzberg

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Bildnachweis, Jahnel -Goethe Institut Bangkok, Rodriguez Calvo - Frank C. Müller, Burgwinkel - Michael Hoefner

BENEDIKT JAHNEL piano

OMAR RODRIGUEZ CALVO  bass

JONAS BURGWINKEL drums

VORAB INFOS AUS WIKIPEDIA

Benedikt Jahnel
wuchs in Oberbayern auf und begann im Alter von zehn Jahren Klavier zu spielen. Er erhielt zunächst klassischen Unterricht, bevor er den Jazz entdeckte. Während der Schulzeit gründete er eigene Bands, aus denen sich 1999 mit Max von Mosch, Benny Schäfer und Andi Haberl die Band max.bab entwickelte, die mehrere Wettbewerbe gewann und bis heute unverändert besteht. Jahnel wurde Mitglied im bayerischen Landesjugendjazzorchester, bevor er im Bundesjazzorchester spielte. Jazz-Piano studierte er an der Universität der Künste Berlin bei Hubert Nuss und David Friedman und am City College New York bei John Patitucci, Garry Dial, Clarence Penn, Kenny Werner und Jean-Michel Pilc.
Mit max.bab veröffentlichte er bisher sieben Alben. Seit 2002 gehört er zudem zur gleichfalls festen Formation Cyminology, mit der er mehrfach ausgezeichnet wurde, fünf Alben vorlegte und viele erfolgreiche Auftritte im In- und Ausland absolvierte. Auch gründete er ein eigenes Trio mit Antonio Miguel und Owen Howard, dessen zweites Album er bei ECM Records veröffentlichte. Mit Peter Ehwald leitete er ein Doppelquartett (Veröffentlichung 2008 bei Konnex Records). Auch spielte er mit dem Prana Trio New York und dem Matteo Sabatini Quartet. Weiterhin arbeitete er mit Rich Perry, Phil Woods, Ack van Rooyen, Johannes Enders, Charlie Mariano, David Friedman, Frank Möbus, Wolfgang Muthspiel, Dave Liebman, John Abercrombie, Clarence Penn, Dan Weiss, Sara Caswell, Henning Sieverts, Bart van Lier, Kate McGarry und Martin Stegner. Er komponierte auch für seine Band Kaktus 6tett, das Metropole Orkest und für Max Frankl.
Jahnel hat sich 2014 an der Ruhr-Universität Bochum in der mathematischen Physik über Gibbsmaße promoviert;[1] er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Weierstrass-Institut Berlin im Rahmen der Leibniz-Gruppe Probabilistische Methoden für mobile Ad-hoc-Netzwerke beschäftigt.[2] Seine Forschungsschwerpunkte sind Gibbsmaße und Phasenübergänge, interagierende Teilchensysteme und mobile Netzwerke.
Omar Rodriguez Calvo
erhielt als Kind in seiner Geburtsstadt eine musikalische Ausbildung. Bereits damals spielte er in einer Band mit Ramón Valle und dem Schlagzeuger Ernesto Simpson. Zwischen 1988 und 1994 studierte er in Havanna Kontrabass, E-Bass, klassische und Popularmusik sowie Jazz.
Mit 17 Jahren begann er mit Argelia Fragoso aufzutreten, um später mit Carlos Maza und seit 1992 im Trio von Ramón Valle zu spielen. 1994 zog er nach Hamburg. Von dort aus arbeitete er mit Künstlern wie Joe Gallardo (Latino Blue), Nils Landgren, Julio Barreto, Horacio „El Negro“ Hernández, Perico Sambeat, Roy Hargrove, Mike Stern, Leon Gurvitch, Gerardo Núñez, Chano Domínguez, Ulf Wakenius, Orange Blue, Wolf Kerschek, Anette Maiburg, der Formation Classica Cubana und der hr-Bigband (Parcifal Goes Habanna).
Der Pianist Martin Tingvall holte ihn 2003 in das Tingvall Trio, mit dem er weltweit international auf Tournee war. Als Studiomusiker hat er auch mit Daniel Irigoyen, mit Jan Degenhardt, mit Wolf Biermann, mit Ilukan Y Su Tanda Mayor und mit Sandy Lacera gearbeitet.
Jonas Burgwinkel
startete seine Karriere als Jungstudent: Mit 17 Jahren begann er sein Studium als Jungstudent am Conservatorium Maastricht. Nach dem sich anschließenden einjährigen Stipendium am Berklee College of Music in Boston, MA, studierte er von 2004 bis 2009 an der Musikhochschule Köln. Er absolvierte Unterricht und Masterclasses bei Jamey Haddad, Michael Küttner, Ralph Peterson und Keith Copeland.
Konzerttourneen führten ihn auf alle Kontinente. Unter anderem spielte er mit Jazzgrößen wie John Scofield, Chris Potter, Uri Caine, Lee Konitz, Mark Murphy, Dave Liebman, John Taylor, Nils Wogram oder Manfred Schoof.
Seit 2006 spielt er im Pablo Held Trio mit Robert Landfermann und Pablo Held; weiterhin arbeitet er mit einer Vielzahl renommierter Ensembles europaweit zusammen. Derzeit bespielt er etwa 150 Konzerte im Jahr und zählt nach Ansicht des Deutschlandfunks „mittlerweile zu den gefragtesten und aktivsten Jazzmusikern“ seiner Generation in Deutschland.
2008 gründete er sein eigenes Ensemble, Source Direct, dessen erste CD gleich nach Erscheinen von der Presse hoch gelobt wurde. Als Schlagzeuger ist er auf über 50 Tonträgern von Plattenfirmen wie Pirouet, ACT, Enja, Traumton, Intuition, Stunt music, DeWerf oder BMC zu hören.
Im August 2009 war Burgwinkel Gründungsmitglied des Kölner Jazz-Kollektives KLAENG, zu dem neben Burgwinkel 6 weitere Musiker gehören: Tobias Christl, Pablo Held, Tobias Hoffmann, Niels Klein, Frederik Köster und Robert Landfermann. Mit den KLAENG-Festivals wurde seit 2010 eine Reihe von Konzerten begründet, die internationale Künstler und Formationen nach Köln einlädt und u.a. durch musikalische Vielfältigkeit Impulse setzt.

Sa.3.6.2017, 20:00Uhr
Aula der Bürgermeister-Prandl-Grundschule, Südstr.1, Penzberg
Karten zu 21,-€ und 8,-€ erm. bei der Buchhandlung Rolles
Bahnhofstraße 24a, 82377 Penzberg, Tel. 08856/4344
und an der Abendkasse